Markus F. Strieder

Erdlinie 1
2016, Stahl
  • Vita
    1961geboren in Innsbruck
    1984-1990Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof.Brodwolf
    1992Umzug nach Lyon (F)
    1995Kunsthochschule Grenoble (F)/ Workshop für Zeichnung
    1999Europ.LEADER II – Projekt/Mengen (D)
    2001-2003Kunsthochschule St.Etienne (F);/Voträge und Leitung jährlicher Workshops
    2002„Alliages 2002/Industrie + Kunstprojekt im Jura (F)
    2003„Le jaune de l‘oeuf” Kurator der Franz-.Österr. Ausstellung in St.Etienne + Innsbruck
    2005Professor ad interim, Kunsthochschule Grenoble (F)
    2007Stadtkünstler Spaichingen; Kunsthochschule Lyon (F)/ Workshop für Skulpturen aus Stahl
    2008Kunsträume Bayern/Skulpturenparcours für Landshut

    Auszeichnungen und Preise

    1990Akademiepreis
    1994Preis der Stiftung „Louise Hornung“/Lyon (F) für Zeichnung
    1996Stipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst/Wien für Krumnau (CZ)
    2012Helmut-Baumann-Preis

    Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg.
    Markus F. Strieder lebt und arbeitet in St.Julien Molin-Molette (Rhône-Alpes (F) und Baden-Württemberg.

  • Karte
  • Zum Nachlesen

    Markus F. Strieder, Jahrgang 1961, ist einer der wenigen Künstler, die ausschließlich mit Stahl arbeiten. Dabei konzentriert er sich auf die beiden Techniken “Schmieden“ und „Walzen“. Für den Künstler liegt in der Beschränkung auf dieses eine Material und die wenigen Varianten des Bearbeitens ein großer Reichtum.

    Seine oft tonnenschweren Arbeiten sind teils gestapelt und streng geordnet, teils verspielt oder verknäuelt, wirken aber immer grazil und leicht. Das gilt auch für die Skulptur „Erdlinie1“ auf dem „KUNSTdünger“.

    Für Strieder ist das Material Stahl in seiner Art ein Gefängnis, aus dem er immer wieder ausbricht. Er schafft dadurch immer wieder neue Möglichkeiten in der geschmiedeten Plastik und es entstehen auch laufend unterschiedliche neue Formen und Erfahrungen.

    Markus F. Strieder ist mit Arbeiten in zahlreichen öffentlichen Sammlungen europaweit vertreten, ebenso befinden sich mehrere Arbeiten im öffentlichen Raum in Baden-Württemberg 

    1990 erhielt er den Akademiepreis der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 2012 den Helmut-Baumann-Preis der Stadt Göppingen. (146 Wörter)

    Interview mit Ute Baumeister 2010 im Museum Biedermann, heute Museum Art.Plus.