Angela M. Flaig

Naturzeugen
2020, Waldrebe, Distel, Artischocken in Plexiglas
  • Vita

    1948

    In Schramberg geboren
    1966-70Pädagogisches Studium Rottweil
    1970-2011Lehrauftrag an Grund- und Hauptschulen 
    2011Werkhofaufenthalt im Alten Schlachthof Sigmaringen
    2013Arbeitsaufenthalt in der Casa Zia Lina, Insel Elba
    seit 1977Ausstellungen im In- und Ausland, zahlreiche Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.

    Auszeichnungen und Preise

    2013Publikumspreis Donaueschinger Regionale
    2018Anerkennungspreis der Kulturstiftung Rottweil
    2023Erich-Heckel-Preis für ihr künstlerisches Lebenswerk 

    Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
    Angela M. Flaig lebt und arbeitet in Rottweil-Hausen

  • Karte
  • Zum Nachlesen

    Seit Mitte der 90er-Jahre sind Samen zentrales Thema der Arbeit von Angela Flaig. Die Samen verschiedener Pflanzen wie Huflattich, Löwenzahn, Weidenröschen und Disteln aller Art, von Goldrute und Waldrebe, auch winzige Nacktsamen von Kiefern werden gesammelt, um später weiterverarbeitet zu werden. Es ist eine Arbeit mit den Zyklen und Prozessen der Natur, wodurch Zeit und Vergänglichkeit in ihren Werken eine zentrale Rolle spielen. Wichtigstes Grundprinzip ist für Angela Flaig die Serialität, die Wiederholung eines Themas bei minimalen Variationen. Die feingliedrigen, fragilen Samen arrangiert Angela Flaig nach streng geordneten Mustern in Reliefs oder verdichtet sie (…) zu Flächen oder dreidimensionalen Objekten.

    Die dreiteilige Plastik auf dem Skulpturenfeld stellt ein Experiment dar. „Während Flaigs Arbeiten mit Distelsamen, Löwenzahnköpfen, Weidenröschenschoten oder Artischockensamen bisher ihren Platz in geschlossenen Räumen haben, wagt die Künstlerin jetzt den Schritt in die freie Natur.“ („Schwarzwälder Bote, 06.08.2022“)

    Dass das Experiment als geglückt bezeichnet werden kann, zeigt der gute Zusatnd der Arbeit nach drei Jahren.

    Thomas Borstorff anlässlich der Ausstellung Angela M.Flaig „ohne Unterbrechung“ am 16.Juli 2016 am „KUNSTdünger“